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Die Legobox - the box of lego

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Heute habe ich viel Zeit damit verbracht über mich und mein Leben nachzudenken. Und ich will einer meiner Erkenntnisse heute mit euch teilen. Früher habe ich immer gedacht, ich muss den Sinn des Lebens finden. Und ich habe mir immer wieder gedacht, was wenn ich ihn nicht finde? Ich habe immer viel Zeit damit verbracht, über diese Frage nachzudenken. Aber heute glaube ich, das Leben an sich macht keinen Sinn. Ich glaube nicht, dass es einen vorgegebenen Sinn gibt, den man finden muss. Du gibst dem Leben seinen Sinn. Zum Beispiel wenn du eine Leidenschaft hast, dann kannst du diese auszuleben und zu deinem Sinn machen. Ich denke an das Leben als eine Legobox. Als Baby kann man vielleicht zwei oder drei Steine zusammensetzen, aber man versteht noch nicht genau, was man jetzt mit dieser Box voller Legos anfangen soll oder kann. Als Kind versteht man langsam, was man mit dieser Box machen kann, man schafft es schon einmal eine Mauer zu bauen. Als Jugendlicher denkt man i...

Begegnungen - Meetings

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auf dem Weg - on the way to Schwarzenburg Heute bin ich zum ersten mal anderen Pilgern begegnet, einer 71-jährigen Grossmutter mit ihrem sechsjährigen Enkel. Wir bestritten die letzte Stunde des Weges von Rüeggisberg nach Schwarzenburg und tauschten uns einfach ein wenig aus. Ich erzählte ihnen von meiner Arbeit und dem Blog.  Sie erzählte mir im Gegenzug von ihrem ersten Mal auf dem Jakobsweg und von all den verschiedenen Leuten, denen sie begegnet ist. Ihr erstes Mal war mit 64, nach ihrer Pensionierung, weil sie mal etwas für sich alleine machen wollte. Sie wanderte 64 Tage lang, für jedes Lebensjahr einen Tag. Sie erzählte mir auch von einem geschiedenen Franzosen, der die Urne seines Freundes mit sich trug. Dieser Freund wollte schon immer mal auf den Jakobsweg, verstarb aber, bevor er sich seinen Traum erfüllen konnte. Deswegen nahm der Franzose die Urne mit seiner Asche auf den Weg und verstreute sie an sechs verschiedenen Orten, der letzte war auf den G...

Schritt um Schritt - step by step

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Liebe Alle, vielleicht interessiert es Euch, wie die Strecken aussehen und wie weit ich jeweils unterwegs bin. Deswegen poste ich hier einmal einen Überblick. Dear All, may be you want to know how the routelook like and how far they take me. That is why I post here an overview over all the stretches. 12th April Brünig - Brienz 10km, 3h30 13th April Brienz - Interlaken 21km, 7h 14th April. Interlaken - Merligen 15.5km, 4h30 15th April Merligen - Thun - Amsoldingen 19.5km, 6h30 16th April Amsoldingen - Rüeggisberg 20km, 5h30 17th April Rüeggisberg - Schwarzenburg 10km, 2h30 18th April Schwarzenburg - Fribourg 20km, 6h 19th April Friboug - Romont 28km, 8h 20th April Romont - Moudon 15km,3,5 21.4. Moudon - Lausanne 29km, 7h40 22.4. Lausanne - Allaman 28km, 6h40 23.4. Allaman - Rolle  - Céligny 27km, 6h45 Total: 267.5 km 73h30

Kunst / Art

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Nach dem Abendessen in meinem Bed & Breakfast redete ich noch ein wenig mit den Kindern, die acht und elf Jahre alt sind. Sie erzählten mir von ihren Lieblingsfilmen - & Büchern und wir diskutierten einfach über verschiedene Geschichten... Geschichten sind schon etwas absolut Schönes. Sie können die Fantasie anregen, uns in eine andere Welt versetzen, uns ablenken, uns zum nachdenken bringen, zu besseren Menschen machen. Ich glaube wirklich, der Mensch braucht Geschichten. Oder genauer gesagt, der Mensch brauch die Kunst, sie ist etwas, was uns ausmacht und uns schon von Anfang an begleitet. Egal ob Bücher, Gedichte, Filme, Musik, Tanz, Malerei, Bildhauerei, Architektur oder all die anderen Kunstformen. Wir brauchen sie. Der Mensch hatte schon immer diesen Drang, sich irgendwie auszudrücken.  Und Kunst hat diese spezielle Fähigkeit, etwas in uns zu berühren, dass man mit Worten nicht beschreiben kann. Sie kann Gefühle und Momente beschreiben, wo uns die Worte fe...

Singing in the rain

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Die Strecke heute ging von Merligen nach Thun und von dort aus weiter bis auf Almsoldingen (18.5 km). Die Sonne schien zwar nicht auf dem Weg nach Thun, aber es war immer noch angenehm warm. Nach meiner Mittagspause am Hafen Thuns, merkte ich jedoch, wie es langsam abkühlte und die erste Tropfen fielen.  Darum holte ich meinen Poncho hervor und warf ihn über mich und meinen Rucksack udn machte mich dann wiede auf den Weg. Wie es sich herausstellte, war das eine ziemliche gute Entscheidung, denn wenige Minuten später fing es an, richtig zu regnen.  Und wie ich mich gefreut habe.  Nach den drei sonnigen Tagen, war es wirklich wieder mal schön den Regen begrüssen zu können. Er war gekommen, um dem Leben neue Kraft einzuflößen.  Und er wurde immer stärker, bis es schliesslich wie aus Kübeln regnete. Und natürlich, wie immer wenn es anfängt zu regnen, musste ich mein absolutes Lieblingslied anfangen zu singen. Fröhlich  "Singing in the Rain"...

Die Meditation / The Meditation

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Hallo alle. Es tut mir sehr leid, dass dieser Blog so spät kommt. Mein Handy ging kaputt und ich konnte nicht mehr bloggen. Aber jetzt bin ich wieder da. Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr habt eine schöne Zeit. Aber wie war jetzt die Strecke von Brienz nach Interlaken, vom 13 / 04 / 17? Ganz ehrlich ich kann es euch gar nicht genau sagen. Denn ich habe den ganzen Tag meditiert. Ich bin gewandert, aber wirklich habe ich meditiert. Wenn ich jetzt so zurückdenke, kommt es mir noch spezieller vor und es fällt mir noch schwerer es wirklich zu erklären, aber ich werde es versuchen. Ich dachte zugleich an alles und an nichts.  Gedanken kamen und gingen und ich konnte, ich wollte sie nicht fassen. Ich liess sie durch mich hindurch fliessen. Und genau wie Forrest Gump einfach weiterrannte und rannte, genau wie Dory einfach weiterschwimmt und schwimmt, wanderte und wanderte ich einfach weiter. Und ich hatte das Gefühl, ich könnte immer so weiterwandern. Und es w...

No one is an island

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Es bleibt schwarz - it remains black Die erste grössere Überraschung -  auf der Etappe zwischen Brienz und Interlaken (21 km) - ein schwarzer Bildschirm und die absolute Weigerung des Handys aufzustarten. Kurzes Hin- und Her und dann die rasche Entscheidung: ein neues Handy muss her. In the Backpacker Villa in Interlaken Natürlich geht es alleine. Wir meistern meist unvorhergesehene Situationen. Dann gibt es Momente, in denen wir zusammenstehen und uns unterstützen. In diesem Fall: Wir kaufen ein Handy am Gründonnerstag und transportieren es nach Interlaken am Karfreitag. Nochmal richtig einpacken - pack again Weil es uns wichtig ist. Weil wir dasein möchten. Weil wir mitarbeiten möchten für ein gutes Resultat und an das Projekt glauben. Niemand ist eine Insel. Ready again The first bigger suprise on the stretch between Brienz and Interlaken (21km) - a black screen on the mobile and an absolute refusal to start up. Short discussion and then,...